4 Zeytinyağlı Kerevizli Pırasa / Wintereintopf mit Olivenöl

Klar! Es wird nicht für jeden Lieblingsessen, aber ist schon ganz schön gesundes und leckeres Essen. In der Ägaische Küche wird das Rezept mit Lammfleisch gekocht. Obwohl ich im Tiefkühl etwas Fleisch hatte, wollte ich trotzdem den Gericht ohne Fleisch aber reichlich mit Olivenöl kochen. So wird es kalt gegessen und schmeckt mir am bestens.



2 Poreestange
3-4 Selleriestange
ein Stück Sellerieknolle, ca. 500 g
1 Karotte
1 Kartoffel
1-2 Knoblauchzehe
1 Eßlf. Paprikamark
Salz
ca. 4-5 Eßlf. Olivenöl

Poree und Selleriestangen putzen und in Ringen schneiden (nicht zu dünn, nicht zu dick). Sellerieknolle, Kartoffel und Karotte schälen und kleine Stücken schneiden.
In einem Kochtopf Olivenöl bei mittlere Hitze erhitzen. Gepresste Knoblauch zugeben, kurz rösten. Paprikamark zugeben, kurz anbraten. Die ganze Gemüse zugeben, zusammen 4-5 Minuten anbraten. Salzen. Ca. 150 ml Wasser zugeben. Zum Kochen bringen, dann bei reduzierter Hitze zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen. Den Gericht im Topf bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und lauwarm servieren.

Kommentare:

multikulinaria hat gesagt…

Ich wollte heute etwas Ähnliches machen. Weißkohleintopf mit Paprikamark. Habe aber das Glas mit der scharfen Paprikapaste nicht aufbekommen. Stattdessen mit scharfem Räucherpaprika und Shiitake-Pilzen gemacht. Auch lecker.

Sarah B. hat gesagt…

Hallo Nesrin,
Oh das klingt genau nach meinem Geschmack. Dass es lauwarm gegessen wird, ist interessant. Kommt der Geschmack des Gemüses dadurch noch besser zur Geltung? Vielleicht probiere ich es ja bald aus.
Gruss,
Sarah

Nesrins Kismar hat gesagt…

@Sarah, "zeytinyagli" heißt es nicht nur mit Olivenöl gekocht, es ist sondern eine besondere Art zum Kochen. Es wird Gemüsegericht ohne Fleisch aber reichlich mit Olivenöl gekocht, wird dann auf Zimmertemperatur aufbewahrt und lauwarm gegessen. Fast mit jedem Sommer und Wintergemüse kann man zeytinyagli kochen.

@multikulinarisch, es klingt aber sehr lecker!

Sarah B. hat gesagt…

Danke für die Erklärung, Nesrin. Eigentlich koche ich ja nicht mit so viel Öl, aber wenn das hier zentraler Bestandteil ist, dann kann ich mir durchaus vorstellen, das mal auszuprobieren.