2 Rugalach mit Feigenmarmelade

Leider kämpfe ich sehr oft mit halb verzehrte Marmeladengläser im Kühlschrank. Ohne Marmelade fehlt es uns am Frühstückstisch, aber irgendwie werden die Gläser nie vollständig geleert. Diesmal habe ich mit übrig gebliebene Feigenmarmelade leckere Rugalach gebacken. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Backen" von Cynthia Barcomy.

für 48 Stück
Teig
280 g Mehl
30 g Puderzucker, gesiebt
1/4 TL Salz
1/2 TL Vanille-Aroma
230 g Butter, gewürfelt
230 g Frischkäse, nicht zu kalt
1/2 TL Zitronensaft

4 EL Puderzucker zum Bestäuben

120 g Mandeln, blanchiert und sehr fein gehackt
200 g Feigenmarelade (oder Erdbeer)
100 g weiße Schokolade, fein gehackt, nach belieben

  1. Mehl, Puderzucker, Salz und Vanille-Aroma in einer großen Rührschüssel vermischen. 
  2. Frischkäse und Butter zur Mehlmischung geben. Mit einem elektrischen Mixer oder den Fingerspitzen zerkrümeln. Zitronensaft hinzufügen und mit einer Gabel mischen, bis gerade so ein Teig entsteht.
  3. Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und möglichst schnell, damit das Fett nicht schmilzt, durchkneten. Den Teig in 4 Stücke teilen und jedes zu einer Scheibe formen. Die Teigscheiben einzeln in Klarsichtfolie einwickeln und etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen. (Dort halten sie sich im Übrigen auch.) Je kälter der Teig, desto leichter lässt er sich ausrollen! In der Zwischenzeit eine der verschiedenen Füllungen vorbereiten. Dafür die Zutaten gut vermischen.
  4. Ofen auf 185 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche jede Teigscheibe zu einem Kreis ausrollen, etwa 2 mm dick und mit einem Durchmesser von 26 cm. Wie eine Uhr in 12 gleich große Stücke teilen. Mit einem Teelöffel auf jedes Dreieck Füllung häufen und vom breiten Ende her aufrollen. Mit allen Teigstücken wiederholen. 
  5. Etwa 10-15 Minuten oder so lange backen, bis die Rugalach goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Kommentare:

Maria hat gesagt…

Tolle Idee, danke für das super Rezept :-) Ich kenne das Problem nur zu gut, jeder mag eine andere Marmelade am liebsten, aber komplett gegessen wird das Glas nie.. Und das wäre ja zu schade sie wegzuwerfen! Wird auf jeden Fall ausprobiert, das ist ein super Rezept zum Tee! Liebe Grüße aus dem Passeiertal :-)

Cooketteria hat gesagt…

Das Problem kenne ich auch. Bei uns finden sich immer wieder Gläser mit 2-3 Esslöffel Restmarmelade, die im Kühlschrank unauffällig nach hinten gerutscht sind, und dann vergessen wurden. So kleine Reste gebe ich oft in Brot- und Kuchenteige, sonst würden die Gläser nie leer werden.

Ganz liebe Grüsse